22 Studierende der Caritas-Fachakademie für Sozialpädagogik in Weiden haben erfolgreich ihre Berufsausbildung zum Erzieher beziehungsweise zur Erzieherin abgeschlossen.

Die feierliche Verabschiedung mit einem Gottesdienst in der Josefskirche und anschließendem Empfang im Freien wurde von den Studierenden des zweiten Studienjahres für die Absolventinnen und Absolventen gestaltet. „Zusammen(ge)wachsen“ lautet dabei das diesjährige Thema: Die Studierenden sind in den vergangenen Jahren „zusammen gewachsen“ in der Persönlichkeit, aber auch „zusammengewachsen“ als Gemeinschaft.

Das zweite Studienjahr zeichnete das Bild eines Baumes: Alles begann mit einem Samen, der in die FakS gepflanzt wurde, dort seine Wurzeln ausgebildet hat und zu einem Apfelbaum mit reichen Früchten geworden ist. Die Absolventinnen und Absolventen selbst seien in ihrer Gemeinschaft wie die Blätter am Baum; die reifen Äpfel stellten die Früchte der Ausbildung dar. Damit war nicht nur die Wissenserweiterung gemeint, sondern vor allem auch die Persönlichkeitsentwicklung, die Fähigkeit, Konflikte zu meistern sowie alle Erfahrungen und freudigen Momente, die man an der Fachakademie im Laufe seiner Zeit erleben könne.

Der Gottesdienst wurde von Diözesan-Caritasdirektor Michael Weißmann und Pater Johannes Bosco von St. Josef zelebriert. Die Zeugnisse überreichten Schulleiter Karlheinz Binner und der stellvertretende Direktor der Caritas, Stefan Schmidberger, zusammen mit einem Buchgeschenk als Anerkennung der Leistungen und als Dank für das Vertrauen in die Ausbildung an einer Einrichtung der Caritas.

Schulleiter Karlheinz Binner betonte dabei: „Sie haben sich mit Ihrem Abschluss selbst ein Geschenk gemacht: Das Geschenk, sich weitergebildet und auch in dieser schwierigen Zeit durchgehalten zu haben. Jedoch dürfen Sie sich auch selbst als Geschenk sehen – und zwar für sich und andere.“ Auch Caritas-Direktor Weißmann betonte, dass die angehenden Erzieherinnen und Erzieher gerade in dieser schwierigen Zeit eine wichtige Stütze für Kinder und Jugendliche darstellen.

Wie vielfältig der Beruf der Erzieher und Erzieherinnen ist, zeigt sich nicht zuletzt in den unterschiedlichen zukünftigen Arbeitsfeldern: Etwa zwei Drittel der Absolventinnen und Absolventen beginnen ihre Tätigkeit im Elementarbereich, sprich Kinderkrippe und Kindergarten, aber auch in der Jugendhilfe, der Heilpädagogik und in der Schulkinderziehung wird ein Teil der frisch gebackenen Erzieherinnen und Erzieher tätig sein.

Als weiterer Vertreter der Caritas war Dr. Robert Seitz, Abteilungsleiter für soziale Einrichtungen, anwesend. Im Rahmen der Abschlussfeier wurden auch die beiden langjährige Lehrkräfte Thomas Weiß und Hans-Martin Meuss verabschiedet.